Zentrum für ganzheitliche Lebensberatung und Yoga

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Namasté, liebe Yoga-Freunde,

 

Es war einmal vor langer Zeit… als eine Bundesregierung versuchte, die Folgen der Wirtschaftskrise abzufedern, während Traditionshäuser wie Quelle und Schiesser aufgeben mussten, dem Dresdener Elbtal aufgrund des umstrittenes Baus der Waldschlösschenbrücke der Titel eines Weltkulturerbes aberkannt und die Abwrackprämie eingeführt wurde, wir das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls feierten, als wir uns noch mit dem Zeigefinger erste Textnachrichten schrieben, die wir SMS nannten… Wir müssen in der Geschichte unseres Yogastudios weit zurückgehen, bis ins Jahr 2009 nämlich, um auf die letzte Preiserhöhung zu stoßen. Damals begründete ich die steigenden Preise damit, dass ich gern einen neuen T5 Grand California mit Doppelbett im Hochdach und  vollfunktionaler Campingausstattung haben wollte und meine Kinder ein neues Mountainbike und goldene Schlittschuhe bräuchten, was natürlich gelogen war. Damals wie heute treiben mich Habenwollen und Wunschdenken an, wenn ich an der Preisschraube drehe.

Also für alle, die es noch  nicht an der schwindenden Masse im Portemonnaie gemerkt haben: ab August gelten neue Preise. Eine Yogastunde kostet im Kurs jetzt 13 € ( Kurs 130 €) als Einzelstunde 15 € ( 10er Karte 150 €), Schwangerenkurs 104 €.

Der T5 Grand California muss nun generalüberholt werden, das Mountainbike hat einen Platten und die goldenen Schlittschuhe brauchen eine Restaurierung, denn der Goldlack geht ab......

 

Die kleine Sachi


Bald nachdem ihr Bruder geboren war, begann die kleine Sachi (jap. „Glückskind“) ihre Eltern zu bitten, sie mit dem Neugeboren allein zu lassen. Die Eltern befürchteten, dass sie, wie die meisten vierjährigen, eifersüchtig sein könne und ihn schlagen oder schütteln wolle, also sagten sie nein. Aber Sachi zeigte keine Anzeichen von Eifersucht. Sie behandelte das Baby mit Freundlichkeit, und ihr Flehen, mit ihm allein gelassen zu werden, wurde dringlicher. Sie beschlossen, es zu erlauben.

Begeistert ging Sachi in das Zimmer des Babys und schloss die Tür, aber sie öffnete sich einen spaltbreit – genug für ihre neugierigen Eltern, um hineinzuspähen und zuzuhören. Sie sahen, wie die kleine Sachi auf ihren neugeborenen Bruder zuging, ihr Gesicht an seines legte und ruhig sagte: „Baby, sag mir, wie sich Gott anfühlt. Ich fange an, es zu vergessen.“

 

Asana des Monats – Schulterübungen

 

  • Schultern mit dem Atem verbunden kreisen
  • Eine Schulter hochziehen und fallenlassen, Einatmen (EA) und hochziehen, ausatmend (AA) fallenlassen
  • Beide Schultern hochziehen und EA, AA fallenlassen
  • Schultern mit dem Atem verbunden vor und zurück ziehen, EA zurück, AA vor
  • „Himmel und Erde“ Hände in Namasté, EA, AA eine Hand zum Himmel, eine zur Erde dehnen, dabei Handgelenke nach außen beugen und Arme dehnen
  • „Himmel und Erde“ auch nach vorn und hinten, nach rechts und links
  • Nacken dehnen: Kopf lach links legen und rechtes Handgelenk am Rücken nach unten ziehen, dabei tief atmen, umgekehrt…
  • Kopf nach links legen und linken Arm um den Kopf, Hand auf das rechte Ohr, mit dem re. Handgelenk nach unten dehnen, atmen… umgekehrt…
  • Taucherdehnung: Hände am Gesäß verschränken, Arme und Schultern zusammenziehen und Brust weiten, Kinn etwas heben, atmen, evt. Mit Beckenboden stabilisieren
  • Handflächen aneinander pressen und gleichzeitig Schultern nach hinten unten drücken, atmen…
  • Hände ineinander verhaken, mit den Ellbogen nach außen ziehen, Schultern nach hinten unten drücken, atmen, umgekehrt…
  • Arme heben und schultern kreisen, beide Richtungen
  • Arme seitlich ausstrecken und schnell kreisen, EA rückwärts und AA vorwärts, mehrere Atemzüge lang

 

Termine im September

 

Mantra Yoga mit Janine & Regine

14.9. 18 – 20 Uhr

15.9. 10 – 12 Uhr

 

Wir werden zu Mantra-Gesang und Gitarrenbegleitung Asanas üben und schwingen uns ein auf den Klang der Mantras, der uns umhüllt und durchfließt und dadurch in den Übungen neue und sehr tiefe Erfahrungen vom Fließen des Prana durch alle Ebenen des Seins erfahren. Auch das Singen von Mantras wird die Übungspraxis auflockern und lebendig halten. Es kann auch geschehen, dass wir uns durch die Schwingung und den Klang getragen fühlen und mit allem verbunden sind: mit uns selbst, miteinander, mit dem Klang und mit der Welt.

Diese Stunde wird für alle Yogis und Yoginis offen sein.

Eine Anmeldung ist erwünscht, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Finanzielle Wertschätzung: 25 €

Es sind nur noch ein paar wenige Restplätze vorhanden.

 

Termine im Oktober

 

Herbstfeien!

In der 1. Oktoberwoche, 1.-5.10.  mache ich Ferien. In der 2. Oktoberwoche, 8.-12.10. gibt es einen Ferienplan mit reduzierten Yogastunden. Er hängt im Anhang und steht auf der Webseite. In der 3. Woche läuft alles wie vertraut.

 

Buchempfehlung

 

„Am Tor zur Hölle“ von Claude AnShin Thomas

Der Weg eines Soldaten zum Zen-Mönch

Dieses Buch ist mehr als ein biografisches Dokument, es ist ein Lehrbuch über verrohende Zusammenhänge und Tendenzen in unserer Gesellschaft, die wir nicht wahrhaben wollen. Es ist auch eine Pflichtlektüre für alle jungen Menschen, die sich ihre Zeit mit Kriegsspielen am Computer vertreiben. Gleichzeitig ist es ein Buch über die Verarbeitung und Transformation solcher Gewalt-Traumata. Es ist eines der besten Bücher über die Verwandlung von Gewalt in Gewaltlosigkeit als der einziger Überlebenschance für unseren Planeten.

Claude Thomas wurde als Sohn eines Lehrers in einer Kleinstadt in den USA geboren. Schon mit 17 Jahren meldete er sich freiwillig in die US-Armee und wurde bald darauf im Vietnamkrieg eingesetzt. Er diente von September 1966 bis November 1967 als Kommandant einer Hubschraubermannschaft. 1968 wurde er nach einer schweren Verwundung in Ehren aus der US-Armee entlassen und kehrte in die USA zurück. Er fand es wie viele Veteranen schwierig, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Trotz seiner Hinwendung zu Sport und Ausbildung litt er unter den Folgen einer Posttraumatischen Belastungsstörung, sowie Alkohol- und Drogenmissbrauch.

1991 lernte er den vietnamesischen Mönch Thich Nhat Hanh kennen und wandte sich auf der Suche nach Heilung der traumatischen Schädigungen der Meditation zu. In der Folge verbrachte er längere Zeit in der klösterlichen Atmosphäre des Meditationszentrums Plum Village, Frankreich. 1995, nach einer Monate langen Pilgerreise zu Fuß von Auschwitz nach Hiroshima, wurde er als AnShin zum Zen-Mönch ordiniert.

 

einen achtsamen Übergang in die neuen Qualitäten des Herbstes wünscht euch

Eure Regine